Ein neuer Blick auf die Vergangenheit

 

 

 

England, 1944. Emily Brown ist Auswerterin von Luftbildern. Zufällig entdeckt sie bei ihrer Arbeit ein Konzentrationslager. Emily ist schockiert - und sie fasst einen Plan.

Mit Waffengewalt dringt sie in das Büro von Arthur Harris ein, dem Chef des Bomberkommandos, und verlangt, aus der Luft anzugreifen. Um sein Leben zu retten, erteilt Harris den Befehl.

Emily will ihn erst verlassen, wenn die Bomben gefallen sind. Während der Stunden des Wartens entspinnt sich zwischen den beiden ein psychologisches Duell.

"Wir müssen die Welt neu denken", sagt Emily. "Die Guten sind nicht gut, die Bösen sind nicht böse."

 

Roman, 152 Seiten

Taschenbuch Euro 9,99

Gebunden Euro 17,99

 

"Der Plot bietet eine geballte Ladung an wissenswerten Informationen, die jedoch in keinster Weile Langeweile aufkommen lassen. Da die Handlung überwiegend in einem lebendig gehaltenen Dialogstil verfasst ist, fällt es schwer, die Neugier auf das weitere Geschehen zu bremsen. Der Roman wirft eine Reihe von Fragen auf und macht nachdenklich."    BuchAviso


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Die Personen:

 

 

Emily Brown - eine erfundene Person.

Auswerter von Luftbildern hat es tatsächlich gegeben. Mit Vergrößerungsgläsern versuchten sie zu erkennen, was die Piloten der Aufklärungsflugzeuge fotografiert hatten. Sie sahen Städte, Fabriken, Panzer, Flugzeuge - und Konzentrationslager.

Die meisten von ihnen schwiegen darüber. Emily jedoch nicht. Sie stellt Fragen. Als sie nicht beantwortet werden, ergreift sie selbst die Initiative. Sie besorgt sich eine Waffe und verlangt von ihrem Oberkommandierenden, endlich das Richtige zu tun.

 

 

Arthur Harris - eine reale Person.

Harris war ab1942 Oberbefehlshaber der Bomberflotte der Royal Air Force. Jede Nacht griffen seine Flugzeuge Ziele in Europa an, töteten dabei Tausende Menschen. Es kann heute als gesichert gelten, dass er über die Zustände in den Konzentrationslagern informiert war. Warum hat er nicht eingegriffen? Die Mittel dazu hätte er gehabt.

 

 

Derek Walker - eine erfundene Person.

Walker ist Pilot einer Aufklärungsmaschine vom Typ

De Havilland Mosquito. Dieses Mehrzweckflugzeug war seinen deutschen Kontrahenten in allen Punkten überlegen. Während seines Fluges nach Polen macht sich Walker Gedanken darüber, was damit alles möglich wäre. Ein Angriff auf die Lager oder die Bahngleise, Abwurf von Waffen und Lebensmitteln ...

 

 

Jacques - eine erfundene Person.

Der Junge wird mit seiner Familie aus dem besetzten Frankreich deportiert. Er ist es, der Emily dazu bringt, auf eigene Faust zu handeln.

Der Anspruch:

 

 

 

Die Alliierten wussten aus mindestens fünf Quellen frühzeitig von den Konzentrationslagern:

1. Luftaufklärung.

2. Abhören des Funkverkehrs der deutschen Stellen.

3. Entkommene Häftlinge.

4. Abhören von deutschen Kriegsgefangenen.

5. Spionage durch mutige Männer wie z.B. Fritz Kolbe.

 

 

Warum haben die Alliierten nicht gehandelt?

Sie besaßen Zigtausende einsatzfähige Flugzeuge. Für Angriffe auf die Lager oder die Verkehrswege hätte ein Bruchteil davon ausgereicht.

 

Bomben auf Auschwitz ist keine Anklage der Alliierten. An der deutschen Schuld besteht kein Zweifel. Der Roman stellt zwei philosophische Fragen:

1. Was kann man wissen?

2. Was soll man tun?